Kontakt:

 

Aktionsbündnis salzfreies Märchenland e.V.

Vors. Wolfgang Wiest

 

info@aktionsbuendnis-salzfreies-maerchenland.de

 

 

Unser Spendenkonto:

Kasseler Bank eG
IBAN: DE38 5209 0000 0080 6568 07
BIC: GENODE51KS1

Berichte, Gewesenes, Dokumentationen - was bisher geschah...

2013

Oktober 2013:

Das Aktionsbündnis war auch während der gesamten Gewerbeschau Hofgeismars im Oktober 2013 präsent und vor Ort.

 

Man diskutierte, redete und tauschte sich aus. Viele Bürgerinnen und Bürger von nah und fern wurden erst so thematisch an die Problemstellung herangeführt.

 

Nicht zuletzt wurde auch hier für die Unterschriftenaktion erfolgreich geworben - allein so kamen fast 1000 Unterzeichnungen zustande!

September 2013:

Teilnahme am Runden Tisch in Beverungen

Für das Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland, einem Zusammenschluss von 21 Ortsbeiräten aus der Region, geht nach der Übergabe von 15.000 Unterschriften an RP Dr. Lübcke der Kampf gegen die Oberweserpipeline und das drohende Salzabwasserspeicherbecken in unserer Region weiter. Wie in der letzten Sitzung des Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland besprochen, wollen Vertreter der einzelnen Ortsbeiräte am nächsten Dienstag, 24. September an dem öffentlichen Teil der Sitzung des Runden Tisches „Gewässerschutz Werra/Weser und Kaliproduktion“ teilnehmen, so Markus Mannsbarth als Sprecher des Aktionsbündnisses. Mit großem Interesse werden die Konsequenzen des Runden Tisches aus dem Gutachten von Prof. Dr. Ouicker erwartet. Dieser hatte nachgewiesen, dass eine technische Entsorgung vor Ort wirtschaftlich möglich und vertretbar ist. Treffpunkt ist um 16.30 Uhr am Eingang des Gymnasiums Beverungen (Birkenstraße). Um 17.00 Uhr beginnt dann der öffentliche Teil der Veranstaltung des Runden Tisches für interessierte Bürgerinnen und Bürger in der Aula des Gymnasiums. Das Aktionsbündnis hält es für sinnvoll, wenn möglichst viele Menschen mitkommen würden. Auch die Ortsschilder und Transparente sollen mitgebracht werden. Man will bei dem Pressetermin möglichst stark und geschlossen auftreten.

Demonstration gegen Oberweserpipeline beim RP Kassel - Tausende Unterschriften sollen dem RP am 4. September übergeben werden

Das Aktionsbündnis „Salzfreies Märchenland“, ein Zusammenschluss von 21 Ortsbeiräte der Region, fordert, dass die vom Kasseler Düngemittelproduzent K+S geplante Oberweserpipeline nicht gebaut wird und statt dessen das mögliche technische Entsorgungsverfahren vor Ort in Osthessen geplant, gebaut und zum Einsatz gebracht wird. Der Regierungspräsident wird aufgefordert das drohende Raumordnungsverfahren für die Oberweserpipeline nicht zu zulassen. Das Aktionsbündnis hat Tausende von Unterschriften gegen das Wahnsinnsvorhaben von K+S gesammelt und will sie dem Regierungspräsidium am Mittwoch, 4. September um 15.00 Uhr persönlich überreichen. Das Aktionsbündnis „Salzfreies Märchenland“ lädt alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme ein, so Sprecher Markus Mannsbarth. Es wird vorgeschlagen Fahrgemeinschaften zu bilden, um zum RP Gebäude am Steinweg 6 in Kassel zu gelangen.

August 2013:

Aktionsbündnis „Salzfreies Märchenland“ - Demonstration gegen Oberweserpipeline und Salzabwasserbecken

Das Aktionsbündnis „Salzfreies Märchenland“, ein Zusammenschluss von 21 Ortsbeiräten der Region, kämpft weiter gegen die drohende Oberweserpipeline und das 80 Hektar große Salzabwasserspeicherbecken, das der Kasseler Düngemittelproduzent K+S in unsere Region bauen will. Unter dem Motto „Eine Region Hand in Hand“ fand nun eine große Demonstration gegen das Wahnsinnsvorhaben an einem der möglichen Standorte für das Speicherbecken an der Niedermeiser Landstraße zwischen Hofgeismar und Niedermeiser statt. Markus Mannsbarth begrüßte die 400 Teilnehmer als Sprecher des Aktionsbündnisses und wies auf die realistisch anstehende Bedrohung durch die geplante Salzpipeline und das Speicherbecken in unserer Region hin. Dabei darf man nicht nur von den genannten 80 Hektar für das Becken ausgehen, sondern mit den notwendigen umgebenden Wällen und den erforderlichen Ausgleichsflächen wird sicherlich die doppelte Fläche in Anspruch genommen. Das hat katastrophale Auswirkungen auf die Landwirtschaft in unserer Region, so Mannsbarth. Im Aktionsbündnis „Salzfreies Märchenland“ haben sich Ortsbeiräte, auch solche, die nicht direkt betroffen sind, zusammen geschlossen. Das ist ein Novum in Hessen, so etwas hat es noch nicht gegeben und zeigt die große Solidarität gegen das K+S Vorhaben. „Das ist herausragend, dass eine Region so zusammen steht, um gegen den Angriff von K+S zu kämpfen und so gemeinsam die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vertritt“, so Markus Mannsbarth. Hofgeismars Bürgermeister Heinrich Sattler betonte, wie sehr die Bürgermeister im Altkreis Hofgeismar dahinter stehen, das sich die Ortsbeiräte zusammen geschlossen haben und sich engagieren, um diesen Wahnsinn der Firma K+S zu verhindern. Dr. Hölzel als Vorsitzender der Werra-Weser-Anrainerkonferenz und Prof. Wiest aus Kelze stellten anschließend die Gesamtproblematik der Salzabwasserentsorgung in Interviewform detailreich vor. Dabei gingen sie besonders auf den neuen Sachstand, den ein von der Anrainerkonferenz in Auftrag gegebenes Gutachten ergeben hat, ein. Demnach kann die Abwärme von Kraftwerken genutzt werden, um die Abwässer der K+S GmbH kostengünstig einzudampfen. Der anschließende untertägige Versatz der festen Reststoffe ermöglicht eine Kaliproduktion, die ohne den Abstoß von Salzlaugen auskommt. Somit ist die Entsorgung durch die Verdampfung der Abwässer am Ort der Entstehung in Osthessen nicht nur technisch möglich, sondern auch wirtschaftlich machbar. Um diese neuen Erkenntnisse in die weitere Diskussion einfließen lassen zu können, wird gefordert, dass neben dem neuen Gutachten auch die weiteren Erkenntnisse der Firma K-UTEC AG im Rahmen der nächsten Sitzung des Runden Tisches vorgetragen werden dürfen. Das wird bisher vom Vorsitzenden des Runden Tisches verhindert, so Dr. Hölzel. Einvernehmliches Ergebnis der Veranstaltung ist die Forderung, dass die Oberweserpipeline nicht gebaut wird und statt dessen das mögliche technische Entsorgungsverfahren vor Ort in Osthessen geplant, gebaut und zum Einsatz gebracht wird. Der Regierungspräsident wird aufgefordert das drohende Raumordnungs-verfahren für die Oberweserpipeline nicht zu zulassen.

Aufruf zur Aktion "Hand in Hand":

E I N L A D U N G
 
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie ganz herzlich
einladen und bitten, uns mit Ihrer Präsenz bei der Aktion


Eine Region Hand in Hand - Menschenkette gegen Oberweserpipeline


am SONNTAG, den 18.08.2013 um 15:00 Uhr


an der Niedermeiser Landstraße in Höhe der Panzerstraße bei Hofgeismar-Kelze


zu unterstützen!


Wir wollen uns gemeinsam mit
Vielen ein Bild von dem ungeheuren Eingriff in unsere Region machen und die
Größe eines geplanten Speicherbeckens für Salzabwässer der Firma K+S vor Ort
erleben.

Dieses 80ha große Areal wollen
wir in einer Menschenkette umstellen, um einen regionalen und geschlossenen
Protest über die Ortsgrenzen hinweg zu demonstrieren.


Auch wird es aktuelle Informationen von Fachleuten zum Sachstand der Pläne von K+S zur
Oberweserpipeline, der Trassenführung und den möglichen Folgen solch eines
Vorhabens geben.


Wir freuen uns auf Ihr Kommen
und darauf, gemeinsam viele Menschen zu inspirieren, aktiv an unser Aller
Zukunft hier in Nordhessen mitzuwirken!


Mit herzlichen Grüßen,


Markus Mannsbarth


Sprecher Aktionsbündnis
salzfreies Märchenland

Juli 2013:

Aktionsbündnis „Salzfreies Märchenland“ plant konkrete Aktionen gegen Oberweserpipeline und Salzabwasserspeicher

Bei der letzten Sitzung des Aktionsbündnisses „Salzfreies Märchenland“ in Trendelburg-Friedrichsfeld waren weitere Ortsbeiratsvertreter aus Liebenau gekommen, um sich über die Arbeit des Bündnisses zu informieren und einen Beitritt vorzubereiten.

 

Nach intensiver Diskussion sprachen sich die Anwesenden dafür aus, die Firma K+S aufzufordern als Alternative zur Oberweserpipeline mit Salzabwasserspeicher in unserer Region das technische Verfahren zur rückstandslosen Beseitigung der salzhaltigen Abwässer der Kaliproduktion vor Ort in Osthessen zu entwickeln und umzusetzen. Damit würde die Oberweserpipeline dann überflüssig.

 

In den einzelnen Ortsbeiräten will man nun zügig entsprechende Grundsatzbeschlüsse fassen und jeweils eine Stellungnahme gegenüber dem Regierungspräsidenten abgeben, um sich gegen die drohende Einleitung des entsprechenden Raumordnungsverfahrens auszusprechen. Diese Haltung soll dann auch stärker in die Öffentlichkeit kommuniziert werden. Außerdem will sich das Aktionsbündnis mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen aller beteiligten Ortsbeiräte mit ihren Bürgerinnen und Bürgern gegen die geplante Oberwesersalzpipeline und den Salzabwasserspeicher in der Region wehren. So will man im Herbst an der Gewerbeschau Hofgeismar mit einem eigenen Stand teilnehmen, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu informieren und weiter Unterschriften gegen das Vorhaben des Düngemittelproduzenten K+S zu sammeln.

 

Am Sonntag, 18. August 2013 soll eine Sternwanderung entlang der geplanten Trasse für die Salzabwasserpipeline stattfinden. Bei der Wanderung entlang des Streckenverlaufs der geplanten Rohrleitung soll es von Gemarkung zu Gemarkung zu einer Staffelübergabe von Ortsbeirat zu Ortsbeirat kommen. Die Teilnehmer treffen sich dann zum Abschluss auf der Hümmer Dickte, wo es eine Abschlusskundgebung geben wird. Außerdem sollen die bis dann gesammelten Unterschriftenlisten gegen die Oberwesereinleitung dem RP Kassel medienwirksam übergeben werden. Dafür will das Aktionsbündnis mit möglichst vielen Menschen aus der Region mit Bussen zum RP Kassel fahren und gegen die drohende Einleitung des Raumordnungsverfahrens demonstrieren und in diesem Zusammenhang die gesammelten Unterschriften übergeben. Bis dahin sollen noch möglichst viele Unterschriften gesammelt werden. Es wurde noch einmal darauf hingewiesen, dass das Aktionsbündnis nunmehr über ein eigenes Konto verfügt. Auf dieses können Beiträge der einzelnen Ortsbeiräte überwiesen werden. Um die gedruckten Flyer zielgerichtet unters Volk zu bringen, sollen außerdem die einzelnen Auslageorte für Unterschriftenlisten und Flyer in den Orten ermittelt und bekannt gegeben werden. Das Aktionsbündnis will einen Unterstützerbereich einrichten, um z.B. Heimat- und Verkehrsverein, Gemeinschaft für Handel und Gewerbe und weitere Vereine aktionsweise mit einbeziehen zu können.

 

Hofg.-Hümme, 16. Juli 2013

Juni 2013:

Aktionen gegen die geplante Oberweserpipeline und das Salzwasserbecken - Stand auf dem Hessentag

Das Thema Oberweserpipeline und Salzabwasserbecken bewegt weiter die Menschen in der Region. Die betroffenen Ortsbeiräte haben sich zum „Aktionsbündnis salzfreies Märchenland“ zusammen geschlossen und eine groß angelegte Unterschriftenaktion gegen das Vorhaben der Kasseler Düngemittelproduzenten Kali und Salz gestartet. Um ihren Protest möglichst vielen Menschen näher zu bringen, waren Vertreter des Aktionsbündnisses auf dem Hessentag am Stand der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald auf der Energiemeile in der Wilhemsstraße vertreten. Man will mit den Menschen ins Gespräch kommen, sie informieren und möglichst viele Unterschriften gegen das Wahnsinnsprojekt in unserer nur landschaftlich begünstigten Region sammeln, so Markus Mannsbarth als einer der Sprecher des Aktionsbündnisses. Es soll klar gemacht werden, dass eine ganze Region gegen dieses Vorhaben steht. Denn nicht nur alle betroffenen demokratisch legitimierten Gremien vom Kreistag über Stadt- und Gemeindeparlamente bis zu den Ortsbeiräten und darüber hinaus auch die Bundestags- und Landtagsabgeordneten und der Weserbund lehnen die Fernableitung der Salzabwässer in die Oberweser als Irrweg ab, sondern vor allem auch die in der Region lebenden Menschen. „Eine Region sagt nein“, ist dann auch die Botschaft, die das Aktionsbündnis vermitteln will.

 

Hofg.-Hümme, 19. Juni 2013

 

Neuerliches Treffen des "Aktionsbündnis salzfreies Märchenland"

Zu seiner jüngsten Sitzung hatte das Aktionsbündnis salzfreies Märchenland ins Cafe Scholle nach Gieselwerder geladen. Im voll besetzten Tagungsraum hatten sich die 15 gegen die geplante Salzpipeline und den Salzabwasserspeicher im nördlichen Landkreis zusammengeschlossenen Ortsbeiräte der Region zusammengefunden, um über die weiteren Aktionen zu beraten. Gekommen waren auch Vertreter der Ortsbeiräte Gewissenruh, Gottstreu und Heisebeck und ein Hofgeismarer Magistratsmitglied für die Vertretung des Stadtteils Hofgeismar, um sich dem Bündnis anzuschließen. Somit haben sich die gewählten Gremien aus 19 Orten zu dem Protestbündnis gegen das Kali und Salz Vorhaben zusammengeschlossen, um gemeinsam gegen den geplanten Angriff auf die Region mit weitreichenden Folgen durch den massiven Eingriff in die Natur vorzugehen. Gefordert wird weiterhin die Nordseepipeline, aber parallel muss unbedingt das technische Verfahren vor Ort zur Vermeidung der Abwässer als weitere Alternative voran getrieben werden, verlangt das Aktionsbündnis. Somit wendet man sich entschieden gegen die Einleitung des Raumordnungsverfahrens durch das Regierungspräsidium Kassel zum Bau der Oberweserpipeline. Die Ortsbeiräte wollen jetzt damit beginnen einzeln Stellungnahmen gegen die Einleitung des Raumordnungsverfahrens zu verabschieden und damit im Namen der Bevölkerung jedes einzelnen Ortes dagegen zu protestieren.

 

Mit den gleichzeitig anwesenden Bürgerinitiativen wurde verabredet auch weiterhin parallel zu arbeiten, um möglichst viel Aufmerksamkeit zu erzielen. Aktionsbündnis und Bürgerinitiativen wollen ihren Protest jeweils auf ihre Weise zum Ausdruck bringen, aber man will sich über Inhalte und Zeitabläufe zukünftig regelmäßig verständigen, um den Protest möglichst breit aufzustellen.

 

Mit den anwesenden Vertretern der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald wurde anschließend der Auftritt auf dem Hessentag besprochen. Am Stand der Schutzgemeinschaft wollen die Ortsbeiräte abwechselnd präsent sein, die Hessentagsbesucher informieren und möglichst viele Unterschriften gegen die Salzeinleitung in die Weser sammeln. Bereits Anfang Juli will man sich erneut treffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Gesammelte Informationen und aktuelle Berichterstattungen gibt es auf der Homepage Huemme.org.

 

Hofg.-Hümme, 14. Juni 2013

Mai 2013:

Zehn weitere Ortsbeiräte treten dem „Aktionsbündnis salzfreies Märchenland“ bei

Die zweite Versammlung des „Aktionsbündnisses salzfreies Märchenland“ fand im Gasthaus „Zum Jean Bonnet“ in Kelze statt. Neben den bereits zusammengeschlossenen Ortsbeiräten Kelze, Friedrichsdorf, Stammen, Sielen und Hümme waren Vertreter der Ortsbeiräte aus Schöneberg, Carlsdorf, Eberschütz, Trendelburg, Friedrichsfeld, Gieselwerder, Lippoldsberg und Vernawahlshausen zu dem Treffen gekommen, um sich dem Protest gegen die von Kali und Salz geplante Salz-Abwassereinleitung in die Weser und den in der Region geplanten 80 Hektar große Salz-Abwasserspeicher anzuschließen. Die Ortsbeiräte Hombressen und Beberbeck hatten sich aus terminlichen Gründen entschuldigt, wollen aber mitmachen. Auch die evangelische Kirche war an dem Abend vertreten. Kelzes Ortsvorsteher Reinhold Jäger begrüßte die große Runde und führte in das Thema ein. Peter Nissen übernahm die weitere Moderation, bei der zunächst die Struktur des Aktionsbündnisses besprochen wurde. Ein fünfköpfiges Sprecherteam soll zukünftig das Bündnis organisieren und die Protestaktionen vorbereiten. Aus den Hofgeismarer Ortsteilen stehen Markus Mannsbarth aus Hümme und Franziska Stallknecht aus Kelze als Sprecher bereits fest. Die weiteren Mitglieder des Vorstandsgremiums werden noch benannt. Nachdem dem „Aktionsbündnis salzfreies Märchenland“ jetzt 15 Ortsbeiräte aus der Region angehören, soll noch geklärt werden, wie die Kernstadt Hofgeismar mit eingebunden werden kann. Auch mit den Naturschutzverbänden will man weiter im Gespräch bleiben. Permanent soll die Unterschriftenaktion weiter verfolgt werden. Es sind bereits über 6000 Unterschriften gegen die Oberweserpipeline und den Salz-Abwasserspeicher gesammelt worden. Konkret vorbereitet wurde die Teilnahme des Aktionsbündnisses am Hessentag in Kassel. Vom 14. bis 23. Juni will man an den zehn Tagen jeweils von 10.00 bis 20.00 Uhr mit drei bis vier Vertretern permanent am Stand der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald auf der Energiemeile in der Wilhelmsstraße vertreten sein. Plakate, Flyer Unterschriftenlisten werden bis dahin vorbereitet. Auch im Internet ist das Aktionsbündnis zwischenzeitlich vertreten. Auf der Seite „Huemme.org“ ist ein Bereich für das Aktionsbündnis eingerichtet. Vereinbart wurde darüberhinaus, dass jeder Ortsbeirat einzeln eine Stellungnahme gegenüber dem Regierungspräsidium abgibt, um gegen die drohende Einleitung des Raumordnungsverfahrens für die Oberweserpipeline und den Salz-Abwasserspeicher zu protestieren.

 

Hofgeismar-Hümme, 25. Mai 2013

Ortsbeiräte gründen „Aktionsbündnis salzfreies Märchenland“

Die Absicht der Kali und Salz AG Salzabwässer durch eine Rohrfernleitung von den osthessischen Produktionsstandorten durch den Landkreis Kassel bis zum Einleitepunkt in die Weser bei Gieselwerder zu pumpen und dafür nicht nur die Pipeline, sondern auch ein 80 Hektar großes Speicherbecken in unserer Region zu bauen, stößt auf immer größeren Widerstand. Nach einer Infoveranstaltung und einer Versammlung zur Planung der Aktionen gegen das Kali und Salz Vorhaben, folgte jetzt verabredungsgemäß der Zusammenschluss der betroffenen Ortsbeiräte als Lenkungsgruppe des Protestes gegen die Salzabwassereinleitung. Im Gasthaus „Zum Löwen“ begrüßte Hümmes Ortsvorsteher Peter Nissen Vertreter der Ortsbeiräte aus Kelze, Friedrichsdorf, Stammen, Sielen und Hümme und führte in das Thema ein. Um die zahlreichen geplanten Aktionen gegen die Oberweserpipeline und das Salzabwasserbecken zu koordinieren, schlossen sich die Ortsbeiräte zu dem „Aktionsbündnis salzfreies Märchenland“ zusammen. Man will sich regelmäßig treffen und auch die weiteren betroffenen Ortsbeiräte dazu laden. Auch die Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden und den Naturschutzverbänden soll verstärkt werden. Die erste gemeinsame Aktion, neben der bereits laufenden Unterschriftenaktion, wird die Teilnahme am Hessentag in Kassel mit einem Stand in der Wilhelmsstraße sein. Hier will man vom 14. bis 23. Juli über den Protest der Region informieren und möglichst viele Unterschriften gegen die Salzabwassereinleitung in die Weser sammeln. Darüberhinaus will man die Bevölkerung regelmäßig informieren und jeder Ortsbeirat will für sich eine Stellungnahme gegenüber dem Regierungspräsidium abgeben und der von Kali und Salz angekündigten Einleitung des Raumordnungsverfahrens widersprechen.

 

Hofgeismar-Hümme, den 13. Mai 2013

April 2013:

Guten Tag zusammen,

 

die Kali und Salz AG (K+S) plant zur direkten Salzabwassereinleitung in die Weser eine Pipeline vom Kaliabbaugebiet in Osthessen durch den Landkreis Kassel bis zum Einleitepunkt bei Gieselwerder. Um die Zuleitung des Salzabwassers in die Weser steuern zu können, plant K+S zusätzlich ein 80 Hektar großes Speicherbecken für die Salzabwässer. Dafür ist der Bereich der Hümmer Dickte jetzt neben Bereichen bei Gieselwerder, Kelze, Friedrichsdorf und Zierenberg offiziell Suchraum für das Speicherbecken.

 

Die Protestaktion dagegen ist in vollem Gang und wird jetzt durch die unten aufgezeigte Online-Petition unterstützt. Ich bitte alle um Unterzeichnung der Petition und um Weiterleitung dieser Mail an möglichst viele Menschen. Außerdem findet sich in der Anlage die Unterschriftenliste gegen das Vorhaben mit der Bitte diese auszudrucken, auszulegen und möglichst viele Unterschriften zu sammeln. Nur gemeinsam können wir diesen Wahnsinn verhindern!

 

Grüße

Peter Nissen

Ortsvorsteher Hümme

 

https://www.openpetition.de/petition/online/keine-rohrfernleitung-salzhaltiger-abwaesser-der-kaliindustrie-in-die-oberweser  

 

Hofgeismar-Hümme, den 24. April 2013