Kontakt:

 

Aktionsbündnis salzfreies Märchenland e.V.

Vors. Wolfgang Wiest

 

info@aktionsbuendnis-salzfreies-maerchenland.de

 

 

Unser Spendenkonto:

Kasseler Bank eG
IBAN: DE38 5209 0000 0080 6568 07
BIC: GENODE51KS1

Unsere Ziele und das "WARUM" wir aktiv sind - sein müssen:

Wir sind das

"Aktionsbündnis salzfreies Märchenland e. V."

und engagieren uns als Verein um ein erhaltenswertes und lebenswertes Märchenland Reinhardswald und dessen benachbarter Umgebung im Dreiländereck zw. Nordhessen, Ost-Westfalen und Südniedersachsen!

 

Wir sind ein Zusammenschluss natürlicher und juristischer Personen, der aus dem Widerstand gegen ein Vorhaben der K+S AG mit Sitz in Kassel erwachsen ist.

Dieses Vorhaben der K+S AG ist die Einleitung salzproduktionsbedingten Industrieabwassers in die Oberweser und der dazu vermeintlich notwendige Bau eines sog. Stapelbeckens als Zwischenspeicher in unserer Region -

 der Märchenlandregion!

 

 

Jetzt gilt's:

Pressemeldung zum ROV:

BUND, Aktionsbündnis und WWA gemeinsam und einig:

 

 

„Rechtswidrig, unnötig und überdimensioniert"

Einwendungen zum Download bereitgestellt

 

 

 

 

Die vom Düngemittelhersteller K+S beantragte Oberweserpipeline zur Entsorgung von Salzabwasser wäre nach Auffassung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Werra-Weser-Anrainerkonferenz (WWA) und der „Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland" rechtswidrig, unnötig und überdimensioniert.

„K+S sollte die Planung der Oberweserpipeline aufgeben", fordert Jörg Nitsch, der stellv. Bundesvorsitzende des BUND und Dr. Walter Hölzel, der Vorsitzende der WWA, fragt: „Wann endlich wird das Unternehmen Entsorgungswege vorschlagen, die zu einer Verringerung und nicht nur zu einer Verlagerung von Umweltproblemen führen?".

 

Die Vereine haben gestern im Raumordnungsverfahren eine gemeinsame Stellungnahme gegen die Oberweserpipeline abgegeben und stellen auf ihren Internetseiten Einwendungstexte zum Download bereit. „Die Oberweserpipeline erzeugt vor allem im Bereich des Reinhardswaldes einen Umweltschaden, gegen den sich die Bürgerinnen und Bürger wehren sollten", meint Prof. Wolfgang Wiest, der Vorsitzende der „Aktionsbündnis salzfreies Märchenland".

 

>>>> lesen Sie die Pressemeldung im Volltext nachstehend als Download...

 

Hier die Pressemeldung zum Download:
2017-09-07 PM gem Oberweserpipeline-fina
Adobe Acrobat Dokument 268.5 KB

Wir sagen NEIN; nicht aus Prinzip, sondern gutem Grund!!!

Wir beziehen Stellung gegen den Wahnsinn in Wald und Natur und in zweifelhafter Beugung des europäischen Wasserschutzrechts!

 

Beteiligung auch Sie sich und zeigen Sie mit Ihrer Meinung Flagge unter:

https://rp-kassel.hessen.de/umwelt-natur/verfahren-kaliindustrie/raumordnungsshyverfahren/ks/rov-oberweserleitung

 

Unsere Stellungsnahme werden Sie nach redaktioneller Fertigstellung hier als Vorlage und Hinweis auf unser Vorgehen einsehen! 

Bleiben Sie "Auf Empfang"!

 

Stellungsnahmen im ROV - gern können Sie sie hier einsehen:

Das Aktionsbündnis bezieht Stellung im Verfahren!
2017 08 13 ASM_Stellungnahme_ROV2.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.0 MB
Hier eine Mustereinwendungsvorlage - machen Sie reichlich Gebrauch davon!
2017-09-05 K+S Einwendung zum Download.p
Adobe Acrobat Dokument 152.2 KB
Der Ortsbeirat Hümme bezieht Stellung im Verfahren - nehmen Sie diese als exemplarisches Beispiel! Andere Ortsbeiräte sehen es ähnlich:
Ortsbeirat Hümme RVO, 10.08.2017.doc
Microsoft Word Dokument 38.5 KB

Aktuelle Presse und Infos:

Stellungnahme und Pressemeldung zur Eröffnung des lokalen Büros der K+S in Hofgeismar

Das Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland e.V. wertet die Eröffnung eines Büros der K+S AG in Hofgeismar als einen Hinweis darauf, dass die Verklappung von Salzlaugen in die Oberweser nun konkret bevorsteht. Nach der außergewöhnlich kritischen Berichterstattung u.a. in der renommierten Wirtschaftswoche (Titel z.B. „Gewinne privatisiert, Müll sozialisiert“) und nachdem weder die Fachleute vom Naturschutzbeirat des Landkreises Kassel noch das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie von der Entsorgungspraxis der K+S überzeugt werden können, scheint der Konzern nun direkt die Öffentlichkeit ansprechen zu wollen. 

Pressemeldung des Aktionsbündnisses zur Eröffnung des Büros der K+S in Hofgeismar
2017 06 26 PM ASM Bueroeroeffnung HOG.do
Microsoft Word Dokument 23.0 KB

Wir sind den Politikern nicht wichtig genug

"Wir sind den Politikern nicht wichtig genug" - Offener Brief der WWA an die Bundesumweltministerin

Guten Tag, meine Damen und Herren,

die Bundesumweltministerin Zypris hat das Werk Werra der K+S AG besucht. Die Ministerin zeigte sich beeindruckt und der CEO der K+S AG wünscht sich "langfristig verlässliche Rahmenbedingungen" von der Politik. Aus diesem Anlass haben wir die Ministerin in einem Offenen Brief daran erinnert, dass es bereits einen solchen "langfristig verbindlichen" Rahmen gibt, nämlich die Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union. Wir wünschen uns, dass diese Richtlinie auch in Deutschland umgesetzt wird. (Anhang)

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Walter Hölzel

 

Informieren Sie sich auch auf

www.wasser-in-not.de

 

 

Wir sind den Politikern nicht wichtig genug - OFFENER BRIEF ZUM DOWNLOAD
Offener Brief 170614.pdf
Adobe Acrobat Dokument 38.5 KB

Zur Jahreshauptversammlung des Aktionsbündnisses im Juni 2017:

Die Bürgerinitiative „Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland“ wendet sich gegen die Absichten des Kasseler Düngemittelherstellers Kali und Salz eine Pipeline durch den Landkreis Kassel zu bauen, um bei Gieselwerder Salzabwässer aus der Kaliproduktion in Osthessen in die Weser zu entsorgen. Besonders erzürnt die Mitglieder des Aktionsbündnisses der geplante Bau eines großen Salzabwasserspeicherbeckens im nördlichen Teil des Landkreises.

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins „Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland“ fand nun im Gasthaus „Zum Stern“ in Hofgeismar-Hümme statt. Auf der Tagesordnung stand der Sachstandsbericht zu den laufenden Aktionen des Bündnisses. 

 

Lesen Sie gern hier die vollständige Pressemeldung:

Pressemeldung des Aktionsbündnisses zur JHV 2017:
Pressemitteilung JHV Aktionsbündnis 2017
Microsoft Word Dokument 25.5 KB

KS: Ein wenig verlogen ist das schon...

... und das erkennen nicht nur die Menschen der Region und wir als Aktionsbündnis, sondern auch andere neutrale Beobachter:

 

Sehen Sie selbst im Artikel der Finanztrends...

 

Aktion geglückt:

Die Hessenschau berichtet über die größte Demonstration gegen K+S, die es je gegeben hat!

Mit einer mehr als zwei Kilometer langen Menschenkette haben 2.000 Anwohner am Samstag gegen einen geplanten Salzsee in Oberweser protestiert.

Einhellige Meinung das Projekt der Müllverklappung in die Landschaft des Märchenlandes ist "unvorstellbar"!

 

Weitere Materialien zum Download für die Aktion Menschenkette:

LAGEPLAN zum Aufruf zur Demo!
2016-06-18 Menschenkette, Demo-Aufruf La
JPG Bild 145.2 KB
Demonstrationsaufruf!
2016-06-18 Menschenkette, Demo-Aufruf.jp
JPG Bild 289.1 KB
Demonstrationsaufruf - Einladung der Vereine
2016-06-18 Menschenkette, Einladung Vere
JPG Bild 242.1 KB
Demonstrationsaufruf - Einladung der Vereine mit Lageplan
2016-06-18 Menschenkette, Einladung Vere
JPG Bild 271.3 KB

Stand der Dinge in Sachen K+S-Umweltschäden

Der Konzern

Im Dez. 15 scheitert erstmals ein Antrag auf weitere Versenkung, worauf direkt mit Betriebsschließung gedroht wird und trotz leerer Stapelbecken vor Ort und reichlich Wasser in der Werra Kurzarbeit gemacht wird. Obwohl im Versenk-Antrag behauptet wird, Unterbreizbach arbeite abstoßfrei, wird auch dort der Betrieb gedrosselt. Der Kali-Markt ist schwierig, die KCl-Lager voll. Der Konzern wiederholt in seiner „Aktuellen Stellungnahme“ (KLICK), dass er die Maßnahmen im Masterplan für nicht durchführbar hält und beharrt auf der Umsetzung des 4-Phasen-Plans. Im Antrag für die Haldenerweiterung in Hattorf schreibt er klar, dass Haldenwasser unter Tage sicherheitstechnisch undenkbar sind und dass die Abdeckung der Halden nicht Stand der Technik sind. Der Aktienkurs sinkt weiter, die Gewinnaussichten sind aber immer noch sehr gut.

 

Der Genehmigungsprozess

Die Grenzwertabsenkung zum 01.12.15, Bestandteil der Genehmigung vom 30.11.2012, wird aufgehoben, damit gilt weiter der Kriegswert von 2.500 mg/m³. Dagegen gilt noch die laufende Klage der Klägergemeinschaft. Am 18.12. wird die weitere Versenkung bis Ende 2016 genehmigt, die schlichte Begründung: so viel, wie diffus irgendwo wieder aus der Erde quillt (750.000m³), wird schon nichts machen. Wenn das 3D-Modell kalibriert ist, soll damit die Unbedenklichkeit nachgewiesen werden und die Versenkung wunschgemäß bis 2021 erlaubt werden (2 Mio. m³). Der BUND klagt dagegen. Wenn aber beides durchgeht, muss nur noch die bereits in Aussicht gestellte Einleitegenehmigung in Gieselwerder erteilt werden und damit ist der Weg für die Oberweserpipeline geebnet.

Das Raumordnungsverfahren wird eingeleitet wie von K+S beantragt, also mit den 5 Mio m³ pro Jahr. Wenn dann erwartungsgemäß die Maßnahmen im Bewirtschaftungs- / Masterplan nicht greifen, weil technisch nicht umsetzbar, sind wir wieder beim 4-Phasen-Plan, also weiter wie bisher, nur ein Teil geht in die Weser statt unter die Erde und in die Werra.

Die Haldenerweiterung in Hattorf ist schon in der Planfeststellung, 7 ha Wald dürfen schon gerodet werden, insgesamt ca. 70 ha. Der BUND hält als Verband mit Stellungnahmen usw. dagegen.

 

Die Politik

Der BWP – Entwurf ist bei der EU durchgefallen, die Einwendungen haben gefruchtet. Also hat der Weserrat schnell einen neuen Plan („Ergänzung“) geschrieben, den Masterplan. Der ist nicht öffentlich, aber alle wissen, was drin steht: im Wesentlichen zwei ungedeckte Schecks: Die Haldenabdeckung schneller und größer (ist bisher nie gelungen, Materialien sind i.d.R. Sondermüll aus Schlacken und Filterstäuben, 2010 Abrutsch-Havarie in Sigmundshall) sowie Salzlaugen untertage einstapeln (geht nicht wegen der Auflösung der Stützpfeiler). Sonst noch: Produktion drosseln oder „Werra-Bypass“, d.h. kleinere Pipeline. Damit wären alle froh: Niedersachsen hätte einen Pegel so weit flussabwärts (Boffzen), dass dort die Weser verdünnt genug wäre, NRW ebenso, Thüringen hätte die Versenkung vom Tisch, und Hessen hätte den Konzern geschont, denn es gibt ja den Machbarkeits-Vorbehalt.

Ein Problem haben alle, weil jemand gemerkt hat, dass K+S auf Basis des 4-Phasen-Plans Anträge stellt. Jetzt will Niedersachsen die Zustimmung zum BWP verweigern. Was die Kommission wirklich zu der Masterplan-Packung sagt, ist öffentlich nicht bekannt. Öffentlich wird Zustimmung gemeldet. DIE LINKE im Hess. Landtag stellt Antrag um Antrag zum Thema und greift Hinz massiv an.

 

Die Gegner / Umweltschützer / BI…

Versuchen sich zu vernetzen und alles öffentlich zu machen, was geht; bereiten Klage gegen Oberweser-Pipeline vor (nach Planfeststellungsbeschluss) in Form einer Klägergemeinschaft; schreiben Einwendungen; Stellungnahmen, planen einen Auftritt auf der Aktionärsversammlung….

 

BUND und andere stellen sich gegen die Pläne:

Laugenverpressung:


BUND und Angelverband VANT stellen Strafanzeige gegen K+S-Vorstand und RP Kassel


Lesen Sie den ganzen Artikel und die Pressemeldung hier im original bei BUND!

Merke: es geht auch ohne Salzabwasser!

Bitte auf das Bild klicken für nähere Informationen!

Wir sind nicht allein im Kampf:

Petition gegen die Abwassereinleitung:

Informiere Dich auch auf:

www.wasser-in-not.de

Wichtiges Infoportal zur Kali- und Salz-Problematik!!

Eine Aktion betroffener Bürger: Die Landwirte stehen mit auf - gegen Industrieabwässer in der Landschaft:

Die Landwirte von Hümme bekennen sich klares zur Natur und "zeigen deutlich Flagge" wider den Wahnsinn
Die Landwirte von Hümme bekennen sich klares zur Natur und "zeigen deutlich Flagge" wider den Wahnsinn

Mai 2014:

 

Am 31. Mai 2014 hängen eininge Landwirte von Hümme stellvertretend für alle Berufskollegen des Ortes und der Umgebung mit einem Banner Ihre Meinung mit wenigen Worten und prägnentem Bild weit lesbar auf:

 

SALZSEE - NEIN DANKE!